Das grösste Musikfestival für bläserisches Musizieren in der Schweiz!

Das World Band Festival macht Luzern zum Treffpunkt der internationalen Blasmusikszene. In seiner 27. Ausgabe versammelt das Festival Spitzenmusiker:innen aus aller Welt auf den Luzerner Bühnen und zeigt die ganze Bandbreite der Bläsermusik. Von kraftvollen Brass Bands über sinfonische Bläser- und Orchesterklänge bis hin zu Jazz, Swing, Marschmusik und überraschenden Entertainment-Formaten. Leidenschaft, Präzision und musikalischer Austausch auf höchstem Niveau – ein Festival, das begeistert, verbindet und inspiriert.

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Besson Swiss Open Contest 2026

Hier finden Sie die Rangliste des diesjährigen Besson Swiss Open Contest.

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Medienmitteilung

Bläserklänge aus aller Welt begeistern Luzern

27. World Band Festival Luzern zieht mit über 16'000 Besucherinnen und Besuchern positive Bilanz

Acht Festivaltage, 14 Veranstaltungen und 16'500 Festivalbesuchende: Das 27. World Band Festival Luzern hat Luzern vom 19. bis 27. September 2026 einmal mehr zum internationalen Treffpunkt der Bläsermusik gemacht. Internationale Spitzenformationen, Schweizer Nachwuchstalente, Klassik, Brass, Big Band, Volksmusik, Jazz und spektakuläre Showproduktionen zeigten die ganze Vielfalt des bläserischen Musizierens.

Von der weltberühmten Black Dyke Band über Canadian Brass, die SWR Big Band mit Götz Alsmann und Fola Dada, das Christoph Walter Orchestra, die Thomas Gansch Blasmusik Supergroup und die Philharmonie Baden-Baden bis zu internationalen Militär- und Showformationen bei «Tattoo on Stage» präsentierte das Festival während neun Tagen Bläsermusik in unterschiedlichsten Formen. Gleichzeitig erhielten junge Musikerinnen und Musiker sowie Schweizer Formationen eine bedeutende Plattform. Das offizielle Festivalprogramm erstreckte sich vom 19. bis 27. September und umfasste Veranstaltungen im KKL Luzern, in der Jesuitenkirche sowie im Hotel Schweizerhof.

Bereits der Eröffnungstag am Samstag, 19. September, brachte die Philosophie des World Band Festival Luzern auf den Punkt: internationale Spitzenklasse, Schweizer Blasmusiktradition, Nachwuchsförderung und ein niederschwelliger Zugang für ein breites Publikum.

Am Morgen stand im ausverkauften Konzertsaal des KKL der 36th Besson Swiss Open Contest «Brass in Concert» auf dem Programm. Die besten Brass Bands der Schweiz massen sich vor einer verdeckt wertenden Jury zunächst mit dem Pflichtstück und anschliessend mit ihren Selbstwahlwerken. Gesamtsiegerin wurde die Brass Band 13 Étoiles aus dem Wallis. Die mediale Berichterstattung hob dabei sowohl die hohe musikalische Qualität als auch die besondere Atmosphäre des Wettbewerbs hervor.

Nur wenige Schritte vom Konzertsaal entfernt verwandelte sich der Europaplatz anschliessend in eine grosse Openair-Bühne. Das kostenlose «WBF OnAir», das während zwei Stunden live von SRF Musikwelle übertragen wurde, brachte die Black Dyke Band, die BML Talents, die Kaiser Musikanten, Schäbyschigg und weitere Formationen zusammen. Das Programm reichte von britischem Brass über Jazz und Polka bis zur Schweizer Volksmusik. Rund 2'000 Menschen versammelten sich auf dem Europaplatz.

Am Abend setzte die Black Dyke Band unter der Leitung von Dr. Nicholas J. Childs bei der Brass-Gala einen weiteren Höhepunkt. Zuvor sorgten die Kaiser Musikanten bei «Servus Blasmusik» im gut besetzten Luzerner Saal für eine Verbindung von österreichischer Blasmusiktradition und höchster spielerischer Präzision.

Die Medien würdigten die Black Dyke Band als internationale Spitzenformation und beschrieben ihre Auftritte mit satten Bläsersätzen und präzisen Einsätzen. Gleichzeitig erhielten mit den BML Talents auch junge Musikerinnen und Musiker aus der Region eine prominente Bühne.

Der Sonntag, 20. September, zeigte erneut, wie weit der musikalische Bogen des Festivals gespannt ist.

Am Vormittag standen die SWR Big Band, Götz Alsmann und Fola Dada im Zentrum der Big Band Matinee. Das Programm verband deutschen Schlager, amerikanischen Jazz, Operette, Revue und Filmmusik zu einem musikalischen Ausflug in die Welt des «Jazzschlagers».

Am Nachmittag gehörte die Bühne der nächsten Generation. Beim Familienkonzert «Andrew Bonds Jahreszeiten» musizierte das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester unter der Leitung von Droujelub Yanakiew gemeinsam mit Andrew Bond. Das Konzert war bereits im Vorfeld restlos ausverkauft.

Das Format steht exemplarisch für das Bestreben des World Band Festival Luzern, nicht nur ein bestehendes Publikum anzusprechen, sondern Kinder und Familien frühzeitig für gemeinsames Musizieren und orchestrale Klangwelten zu begeistern.

Nach dem Eröffnungswochenende folgte eine Reihe grosser Abendkonzerte im KKL.

Bei der Entertainment-Gala am Dienstag, 22. September, begeisterte das Christoph Walter Orchestra unter der Leitung von Christoph Walter gemeinsam mit Nelly Patty und Moritz Schlanke.

Am Mittwoch folgte mit Canadian Brass eine der international bekannten Formationen des Genres. Unter dem Titel «Amazing Brass» präsentierte das Ensemble seine charakteristische Verbindung von höchster Virtuosität und Entertainment.

Am Donnerstag wurde es unter dem Motto «Blasmusik goes Hollywood» filmreif. Die Thomas Gansch Blasmusik Supergroup brachte ihre musikalische Handschrift in den Konzertsaal des KKL. Damit zeigte sich innerhalb von nur drei Abenden die stilistische Spannweite, die das World Band Festival auszeichnet: vom gross besetzten Entertainment-Orchester über ein international renommiertes Brass-Ensemble bis zu einer Formation, die traditionelle Blasmusik mit neuen musikalischen Einflüssen verbindet.

Am Freitag, 25. September, rückte mit «Classic Spectacular» die klassische Seite des Festivals ins Zentrum. Die Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Manfred Obrecht musizierte gemeinsam mit der Trompetensolistin Selina Ott.

Das Konzert unterstrich zugleich den Anspruch des Festivals, Bläsermusik nicht als eng begrenztes Genre zu präsentieren, sondern ihre Rolle in unterschiedlichen orchestralen und musikalischen Zusammenhängen sichtbar und hörbar zu machen.

Einen bewussten Kontrast zu den grossen Produktionen im KKL setzte am Samstag, 26. September, «The Sound of Baroque» in der Jesuitenkirche Luzern.

Mit den Trompetern Huw Morgan und Manuela Fuchs, den Posaunisten Tobias Lang und Rudolf Hermann sowie Suzanne Z'Graggen an der Orgel stand ein intimeres Konzertformat im historischen Kirchenraum auf dem Programm. Gerade die Verbindung unterschiedlicher Spielstätten und Konzertformen gehört zur programmatischen Vielfalt des World Band Festival Luzern: vom grossen Konzertsaal über das Openair auf dem Europaplatz bis zur sakralen Akustik der Jesuitenkirche.

Einen spektakulären Höhepunkt bildeten am letzten Festivalwochenende die beiden Vorstellungen von «Tattoo on Stage» im Konzertsaal des KKL.

Internationale Formationen aus der Schweiz, den Niederlanden, Schottland und Irland vereinten Bläsermusik, Trommelrhythmen, Dudelsackklänge, Tanz und Showelemente zu einer grossen Gesamtinszenierung. Mit dabei waren unter anderem die Brass Fanfare of the Swiss Armed Forces Central Band, die Koninklijke Militaire Kapel Johan Willem Friso aus den Niederlanden, die Mid Argyll Pipe Band & Highland Dancers aus Schottland, die Innova Irish Dance Company aus Irland sowie Schweizer Militärmusik- und Showformationen.

Die Produktion präsentierte ein komplett neues musikalisches Programm und verband Klassik und Filmmusik mit Pop- und Rockelementen. Beim grossen Finale vereinten sich die Mitwirkenden gemeinsam mit der KKL-Orgel zum «Orchester der Nationen» und präsentierten die Tattoo-Hymne «Highland Cathedral» unter tosendem Schlussapplaus des begeisterten Publikums.

Parallel zum grossen Tattoo-Finale setzte das Festival am Sonntag, 27. September, mit zwei weiteren Formaten bewusst andere Akzente.

Beim Ländler-Zmittag im Hotel Schweizerhof Luzern verband die Ländlerkapelle René Jakober Schweizer Volksmusik mit einem kulinarischen Erlebnis. Das Konzept kombinierte musikalische Unterhaltung mit einem gemeinsamen Brunch- und Lunch-Erlebnis und schuf damit einen bewusst gesellschaftlichen Rahmen ausserhalb des klassischen Konzertbetriebs.

Am Nachmittag folgte mit dem «Jazz Afternoon» eine Premiere. Die legendäre Dutch Swing College Band kehrte nach vier Jahren Pause nach Luzern zurück. Das Ensemble blickt auf eine über 80-jährige Geschichte zurück und zählt zu den renommierten Formationen des traditionellen europäischen Jazz. Dass erstmals ein Dixie-Jazz-Konzert am frühen Sonntagnachmittag angeboten wurde, steht exemplarisch für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Festivalprogramms: Bewährte Formate werden durch neue Konzertzeiten, neue Spielorte und neue Kombinationen ergänzt.

«Das 27. World Band Festival hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig Bläsermusik sein kann. Internationale Spitzenformationen, Schweizer Musikerinnen und Musiker, Nachwuchstalente, grosse Galakonzerte und neue Formate haben während acht Tagen ganz unterschiedliche Generationen zusammengebracht. Besonders freut uns, dass wir mit Angeboten wie dem Familienkonzert, WBF OnAir, dem Ländler-Zmittag oder dem Jazz Afternoon neue Zugänge schaffen und gleichzeitig unseren hohen künstlerischen Anspruch bewahren konnten.»

Sie reicht beim World Band Festival von klassischer Virtuosität und Barock über Brass Band und Big Band bis zu Jazz, Volksmusik, Film-, Pop- und Rockmusik – und vom jungen Nachwuchs bis zu international etablierten Spitzenformationen.

Für die Festivalleitung ist der Erfolg zugleich Verpflichtung, diesen Weg weiterzugehen. Neben internationalen Spitzenproduktionen sollen auch künftig die Nachwuchsförderung, neue Konzertformate und Angebote für ein generationenübergreifendes Publikum eine wichtige Rolle spielen.

Pressekontakt

World Band Festival Luzern
Werner Obrecht, Festivaldirektor
Postfach
6002 Luzern
+41 (0)79 414 18 12
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